Lösung für Abwasserproblem
Dsc 0199

In Erfurt sind ca. 1000 Haushalte noch immer nicht an das städtische Abwassersystem angeschlossen. Eine städtische Erschließung verzögerte sich dabei immer weiter, die Betroffenen Bürger bleiben derweil auf hohen Gebühren sitzen. Die CDU-Fraktion fordert eine schnelle und moderne Lösung des Problems.

Dominik Kordon, Vorsitzender des Ausschusses für Bau- und Stadtentwicklung fordert: "Die Stadt darf die Entscheidung über den Anschluss dieser Wohngebiete nicht ewig aufschieben, wenn die Bürger gleichzeitig immer weiter steigende Gebühren entrichten müssen." Betroffen sind vor allem Haushalte in Hohenwinden sowie in Möbisburg-Rhoda.

“Die Anwohner erwarten verbindliche Zusagen und sind zunehmend enttäuscht über stetig aufgeschobene und geänderte Anschlusstermine", kritisiert Kordon.

Im kommenden Jahr soll das neue Abwasserbeseitigungskonzept durch die Stadt vorgelegt werden. Die CDU-Fraktion wird mit einem Stadtratsantrag auf eine weitere Gebühren-Härtefallregelung in der Übergangszeit bis zum Kanalanschluss und die Prüfung alternativer Beschleunigungen der Erschließung drängen. Die Kopplung des Kanalbaus an den Straßenbau müssen wir von Fall zu Fall hinterfragen. Während der Abwasserbetrieb Kapazitäten hat, fehlt es beim Straßenbau an finanziellen Mitteln.

"Die Anwohner wurden lange genug vertröstet. Die Stadt darf die Betroffenen nicht länger wie Bürger zweiter Klasse behandeln", so Kordon abschließend.