
Vorsitzender Johannes Blasius (zweiter von rechts)
Vorstand von links nach rechts: Michael Schellhardt, Dr. Norbert Menzel, Kristina Scherer, Stephan Rieneckert, Björn Ohlendorf, nicht auf dem Bild: Jens Steinecke (stellvertretender Vorsitzender)
Lage
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Zum Ortsverband
Der Ortsverband Ringelberg umfasst die Johannesvorstadt und die Krämpfervorstadt. 41 Mitglieder gehören zum Ortsverband Ringelberg der CDU Erfurt. Der aktuelle Vorstand ist seit Dezember 2010 im Amt. Wir haben uns vorgenommen, unsere politische Arbeit noch transparenter und offener zu gestalten. Dabei greifen wir konkrete Probleme aus dem Bereich des Ortsverbandes auf, beschäftigen uns aber auch mit aktuellen und interessanten Themen der Stadt Erfurt oder der Landes- und der Bundespolitik. Regelmäßig tagen wir in der Gaststätte Rosenhof auf dem alten Ringelberg sowie in der Gaststätte Johannes Lünette in der Friedrich-Engelsstraße. Unsere Veranstaltungen sind grundsätzlich öffentlich. Ein Höhepunkt ist die Teilnahme des Ortsverbandes an dem jährlich stattfindenden Ringelbergfest. An dessen Organisation wirkt maßgeblich unser Vorstandsmitglied Michael Schellhardt mit. Ein großer Erfolg ist auch die Gestaltung des Bürgerparks auf dem Neuen Ringelberg. Höhepunkt war in diesem Frühjahr die schon zweite Baumpflanzaktion, bei der zahlreiche Ringelberger ihren „eigenen“ Baum setzten.
Terminankündigungen finden Sie in der entsprechenden Rubrik der CDU Erfurt oder über Pressenotizen. Unser Ziel ist es, noch stärker die Erfurter Bürger im Gebiet des Ortsverbandes anzusprechen und für unsere politische Arbeit zu interessieren. Wir verstehen uns auch als Ansprechpartner für Sorgen und Probleme. Nutzen Sie die Möglichkeit, uns eine E-Mail zu schicken oder kommen Sie einfach zu unseren Veranstaltungen und sprechen uns an. Wenn wir Probleme auch nicht immer selbst lösen können, so versuchen wir zumindest, Ihnen die richtigen Ansprechpartner zu vermitteln bzw. geben Ihr Anliegen an unsere Abgeordneten oder die Stadtratsfraktion weiter.
Berichte über Veranstaltungen
„Veränderte Medienwelten - Herausforderungen für Gesellschaft und Familie?" So lautete der spannende und informative Vortrag, den die Gäste erleben durften, die der Einladung der Ortverbände Am Ringelberg, Am Haarberg und der Jungen Union am 25. Oktober 2011 in die Gaststätte Kartoffelkult in der Leipziger Straße gefolgt waren. Referent des Abends war Jochen Fasco, Direktor der Thüringer Landesmedienanstalt (TLM), und Mitglied des OV Ringelberg. Jochen Fasco führte in seinem Statement kompetent und verständlich in das Thema ein und gab zunächst einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der Medienlandschaft im Freistaat Thüringen und darüber hinaus. Er machte deutlich, dass sich das duale Rundfunksystem gut entwickelt habe. Gerade in Thüringen finden sich neben öffentlich-rechtlichem Rundfunk eine Vielzahl privater Rundfunkunternehmen, die landesweit, regional oder lokal die Medienlandschaft prägen. Ganz besonders hob er die positive Entwicklung der Bürgermedien im Freistaat hervor. Aus einem kleinen unter 2% liegenden Anteil von der Rundfunkgebühr finanzieren die Landesmedienanstalten gerade auch solche Formen der direkten Beteiligung Interessierter am Mediengeschehen. Heute prägten vor allem das Internet mit Youtube, Facebook oder SchülerVZ die fast allumfassende Medienlandschaft. Hier müsse der Einzelne aufpassen, sich in diesen nicht einfachen und zuweilen auch verwirrenden neuen elektronischen Welten nicht zu verlieren. Eltern und Lehrer seien gefragt. „Medienkompetenz ist zu einer wichtigen Alltagskompetenz geworden“, erklärte Fasco. Die Thüringer Landesmedienanstalt ist dabei seit fast anderthalb Jahrzehnten einer der engagiertesten Vermittler dieser Fähigkeit, mit Medienwelten kompetenter umzugehen. Medienpädagogen machten vor allem Schülerinnen und Schüler fit für die mediengeprägte Kommunikations- und Berufswelten, vermitteln Chancen, aber auch Risiken. Sie arbeiten mit dem Bildungsministerium, dem Lehrerfortbildungsinstitut und vielfältigen Einrichtungen der Bürgermedien zusammen. „Heute sind Facebook, Twitter und viele Formen der Social Communities für Jugendliche normale Formen, miteinander in Kontakt zu treten oder sich für Freunde oder die ganze Welt darzustellen. Viele vergessen dabei, dass das Netz nichts vergisst", warnt Jochen Fasco. Er empfiehlt Eltern, Lehrern und Erziehungsverantwortlichen, sich mit diesen neuen Medienwelten gemeinsam mit ihren Kindern auseinanderzusetzen und sie gerade auch für die Risiken zu sensibilisieren. Weiter Informationen hierzu und zu den vielfältigen Aktivitäten der Thüringer Landesmedienanstalt unter www.tlm.de Vortrag Oberst i.G. Peter Kraska, Chef des Stabes des Wehrbereichskommandos III am 6. Juni 2011 im Gemeindesaal St. Severi

Der Ortsverband Ringelberg hatte gemeinsam mit anderen Ortsverbänden Oberst i.G. Peter Kraska, Chef des Stabes des Wehrbereichskommandos III. und Mitglied des Ortsverbandes Ringelberg, zum Thema „Sicherheitsarchitektur im 21. Jahrhundert – Trends und Herausforderungen“ eingeladen. Herr Kraska hielt einen ebenso spannenden wie informativen Vortrag. Dabei erläuterte er anschaulich die gegenwärtige sicherheitspolitische Situation in Europa und weltweit und gab zudem einen Ausblick auf die Herausforderungen der Zukunft. In der lebhaften, den informativen Abend abschließenden Diskussion, wurden einige der brennenden Fragen vertieft und zusätzliche aktuelle Aspekte beleuchtet.
Veranstaltung mit der Bundestagsabgeordneten Antje Tillmann am 24. August 2011 in der Gaststätte Rosenhof zu aktuellen Problemen des Euro
Unsere Bundestagsabgeordnete Antje Tillmann nahm in einem interessanten Vortrag Stellung zu aktuellen Finanzproblemen in Europa. Tillmann beleuchtete die Grundlagen der Währungsunion und ging auf den Währungs- und Stabilitätspakt näher ein. Sie stellte die These auf, dass nicht der Euro in die Krise geraten sei, sondern einige EU-Länder mit hoch verschuldeten Haushalten. Länder wie Griechenland hätten in der Vergangenheit unverantwortlich Schulden angehäuft. Frau Tillmann machte deutlich, dass es zu den eingeleiteten Rettungsmaßnahmen der Bundesregierung keine Alternative gegeben habe ohne die Stabilität des Euro zu gefährden und damit auch Deutschland möglicherweise in eine größere Wirtschafts- und Finanzkrise zu stürzen. Wichtig sei es jetzt, dauerhafte Mechanismen zu schaffen, die eine weitere Verschuldung der Euro-Länder verhinderten. Ein Verschuldungsverbot in den EU-Ländern nach deutschem Vorbild sei der richtige Weg. Es kam zu einer kontroversen Diskussion mit den Gästen der Veranstaltung. Die meisten zeigten sich besorgt hinsichtlich der Stabilität des Euro und die mögliche Belastung Deutschlands durch die Krise. Hilfe sei nur dann zu akzeptieren, wenn die hoch verschuldeten Staaten ihre Ausgaben konsequent zurückführen und eine solide und seriöse Finanzpolitik betrieben.
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